Dieser Fjord hat gleich drei kleine Attraktionen für mich zu bieten. Fangen wir mit dem kleinen Klettersteig „via feratta migaren“ an. Dieser ist nicht besonders lang, hat dafür aber eine nette Querung eines Wasserlaufes.
In dieser Wand verläuft der Klettersteig. Man fängt links an und läuft auf dem grünen Band zum Wasserfall. Von dort geht es dann nach rechts in eine Rinne. Einen Gipfel erreicht man nicht. Hier sieht man den Fjord und den Wasserfall, der gequert werden muss. Die Seilbrücke in der Mitte konnte ich nicht nutzen, da man dafür eine Seilrolle bräuchte. Ich musste den linken Weg nehmen. Hier noch mal von der anderen Seite. Man sieht rechts unten, dass das Stahlseil durch das Wasser geht. Danach war ich komplett nass. Der bis jetzt feuchteste Klettersteig für mich.
Als zweite Besonderheit sind die Helleren im Jøssingfjord. Als Helleren werden Häuser bezeichnet, die unter überhängenden Felsen stehen. Dies machte man früher, weil man sich dadurch ein stabiles Dach sparen konnte. Die zwei Holzhäuser stehen noch wie vor 100 Jahren größtenteils im Original da. Es werden immer nur die aller notwendigsten Teile getauscht. Deswegen sind die Häuser auch etwas krumm und schief. Es steht auch extra als Hinweis dabei, dass sich max. 5 Personen in einem Haus aufhalten sollen, um es nicht zu beschädigen.
Die dritte Attraktion sind die Tunnel oberhalb des Fjordes. Nachdem in der neueren Zeit ein größerer Tunnel für die Autos gebaut wurde, wird der kleine Tunnel als Fahrradweg benutzt. Man kann auch eine Übernachtung in Hängematten in dem Fahrradtunnel mieten.
Links für Autos, rechts für Fahrräder. Im Fahrradtunnel lädt ein großer Tisch zu einer Pause ein.