Fast jeder bringt Neuseeland mit „Der Herr der Ringe“ oder der Hobbit Triologie in Verbindung. Das Filmset vom Dorf der Hobbits kann man heute besuchen. Natürlich kostet so ein Besuch 50 Euro und man muss eine Führung nehmen. An guten Tagen schauen sich das bis zu 3000 Leute an. An meinem Tag folgten die Führungen dann im 10 Minuten Takt. Damit ich nicht nur Menschen auf den Bildern sehe, habe ich mich entschieden die erste Führung um 8 Uhr zu nehmen. Das hieß früh aufstehen! Aber es hat sich echt gelohnt, da ich kaum Leute auf meinen Bildern habe und die Sonne perfekt stand.
Hier die Ruhe vor dem Sturm.
Nach einer kurzen Bustour mit einem Filmintro erreichten wir das Gebiet und konnten den ersten Blick auf das Hobbit Dorf werfen.
Während der Führung erfuhren wir viel Interessantes, zum Beispiel das der Baum auf dem Haus von Frodo nicht echt ist.
Oder, dass die Hobbitlöcher unterschiedlich groß sind. Ein Eingang hat die Skalierung 100%, andere 70%, oder sogar 50%. Diese unterschiedlichen Größen werden geschickt eingesetzt, damit die Schauspieler besonders groß oder klein erscheinen. Dieses Hobbitloch hat die Skalierung 50%. Deswegen bin ich so groß ;).
Wer sich jetzt denkt, das es bestimmt spannend in den Häusern ausgesehen hat, den muss ich leider enttäuschen. Alle Türen führen in einen Gang, wo nach 1 bis 3 Metern eine Wand kommt. Die Innenaufnahmen wurden alle im Studio gemacht. Trotzdem konnte man wunderschöne Bilder von dem Gebiet machen!
Am Ende hat man ca. 40 Minuten im green Dragon, einem Gasthaus im Hobbitstil. Für den Eintritt bekam jeder ein kostenloses Freigetränk bzw. Bier. Auch hier zahlte es sich aus, dass noch wenige Besucher da waren und man schöne Bilder machen konnte.
Insgesamt ist das Gelände echt sehenswert. Aber ich habe mit anderen gesprochen die mittags Führungen hatten, da sind die Menschenmengen teilweise unerträglich!
Oli bei den Hobbits
die Reise geht weiter