Die zweitbekannteste Attraktion in Norwegen nach dem Trolltunga ist wahrscheinlich der Preikestolen. Hierbei handelt es sich um einen massiven Felsblock mit einer Abbruchkanten von 600 Meter. Das ganze liegt auch wieder malerisch oberhalb eines Fjordes. Damit ich nicht von den Touristenmassen überlaufen werde, entschied ich mich auch hier um 5 Uhr loszulaufen. Hin und zurück beträgt die Strecke 8 km, allerdings wieder im perfekten Ausbaustadium. Zurück bin ich sogar ein Teil gejoggt.
Der Weg verläuft anfangs etwas im Wald. Dieses Bild ist vom Abstieg, im Aufstieg war ich ziemlich alleine. Je höher man kommt, desto mehr kommen die Felsen zum Vorschein. Auch hier ist wieder eine super moderne Notfallhütte mit Kachelofen auf halber Strecke installiert. Frühs um 7 Uhr am Preikestolen Ein traumhafter Blick über den Fjord. Hier sieht man die sehr markanten Kanten an drei Seiten des Felsblockes. 600 m geht es hier runter zum Fjord. Eine schöne Aussicht hatte man von dem Preikestolen Das ist der obere der zwei Parkplätze um 9:30. Für PKW und Camper war er da bereits voll und man musste auf dem unteren Parkplatz parken. Das es sich noch um den Anfang der Hauptsaison handelt, sieht man daran, dass nur ein Bus da war.
Auch mir kamen bereits im Abstieg viele Leute entgegen. Ein paar Tage später traf ich auf einem Campingplatz jemanden, der am selben Tag auf dem Preikestolen war, allerdings zur Mittagszeit. Er meinte, dass bereits da min. 50 Leute auf dem Fels standen. Also war ich sehr froh, dass ich so früh aufgestanden bin. Hier ist ein Bild wie es aussehen kann, wenn man zur Hauptsaison zur Mittagszeit am Preikestolen ist. Ach übrigens, bis jetzt ist noch nie jemand vom Preikesolen heruntergefallen.
Ich sage es immer wieder: Bei großen Attraktionen entweder super früh oder super spät kommen, dann ist es noch schön.